
11:1-Bilanz bei der Weltmeisterschaft in Kanada – Tirinzoni-Team auf Goldkurs
Das Schweizer Frauen-Curling-Team hat bei der Weltmeisterschaft 2025 in Sydney (Nova Scotia, Kanada) mit einer starken Leistung das Finalticket gelöst. Mit elf Siegen aus zwölf Spielen beendete das Team die Vorrunde auf dem ersten Platz – und unterstreicht einmal mehr seine Ausnahmestellung im internationalen Curling.
Skip Silvana Tirinzoni führte gemeinsam mit Fourth Alina Pätz, Second Carole Howald, Lead Briar Schwaller-Hürlimann und Ersatzspielerin Céline Koller ihr Team mit beeindruckender Konstanz durch das Round-Robin-Turnier. Nur eine einzige Niederlage – gegen Italien – trübte die ansonsten makellose Bilanz.
Gleichzeitig besiegte die Schweiz hochklassige Gegner wie Kanada, Schweden und Südkorea – und setzte damit ein deutliches Zeichen in Richtung Finalrunde.
Das Team um Tirinzoni gehört seit Jahren zur Weltspitze. Zwischen 2019 und 2022 gewann die Schweiz viermal in Folge den WM-Titel. Nach dem Finaleinzug 2023, den man gegen Kanada knapp verlor, ist der Hunger nach Gold in diesem Jahr besonders groß.
„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Form. Jede im Team kennt ihre Rolle – das Zusammenspiel passt perfekt“, sagte Tirinzoni nach dem letzten Vorrundenspiel.
Als bestplatziertes Team der Round-Robin zog die Schweiz direkt ins Finale ein – laut dem sogenannten Page-Playoff-System der Weltmeisterschaften. Dort wartete ein altbekannter Gegner: Gastgeber Kanada, das sich zuvor im Halbfinale gegen Südkorea durchgesetzt hatte.
Die Begegnung Schweiz gegen Kanada ist längst ein Klassiker des Frauen-Curlings – ein Duell auf höchstem taktischem und technischen Niveau.
Schon vor dem Finalspiel war die Begeisterung in der Schweiz groß. Zahlreiche Fans verfolgten die Spiele im Livestream, die Schweizer Curlingverbände berichteten fortlaufend über Social Media.
Ob Gold oder Silber – das Team hat mit dieser Leistung erneut bewiesen, dass die Schweiz zu den führenden Curlingnationen der Welt gehört.