Roger UEFA Women’s EURO 2025: Schweiz bereitet sich auf Großereignis vor – Bund spricht doch Finanzierungshilfewird Coach – Ein neues Kapitel für den Maestro

Geschrieben von: Christoph Huber
2 April 2025 12:04
UEFA Women’s EURO 2025: Schweiz bereitet sich auf Großereignis vor – Bund spricht doch Finanzierungshilfe

Nach öffentlicher Kritik: Bundesrat stellt 15 Millionen Franken zur Verfügung – Turniervorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die UEFA Women’s EURO 2025 wirft ihre Schatten voraus: Vom 2. bis 27. Juli 2025 wird die Fußball-Europameisterschaft der Frauen erstmals in der Schweiz ausgetragen. Nachdem es zunächst zu politischen Diskussionen rund um die staatliche Finanzierung gekommen war, hat der Bundesrat nun offiziell bestätigt, dass der Bund das Turnier mit 15 Millionen Franken unterstützen wird.

Rückzug und Kehrtwende: Ein Streit mit Symbolcharakter

Im Februar 2024 sorgte ein Entscheid des Bundesrats für Schlagzeilen, als dieser bekannt gab, auf eine direkte finanzielle Beteiligung an der Frauen-EM verzichten zu wollen. Dies führte zu scharfer Kritik von Sportverbänden, Politiker:innen und aus der Öffentlichkeit – viele warfen der Regierung vor, den Frauenfußball nicht ernst zu nehmen.

Nur wenige Wochen später kam es zur Kehrtwende: Aufgrund des öffentlichen Drucks und zahlreicher Gespräche mit dem SFV (Schweizerischer Fußballverband) stellte der Bund schließlich die erwartete Förderung zur Verfügung.

Acht Städte – ein Ziel: ein Turnier für alle

Das Turnier wird in acht Schweizer Städten ausgetragen: Basel, Bern, Genf, Zürich, Luzern, Lausanne, Sion und St. Gallen. Alle Standorte befinden sich laut UEFA im Zeitplan. Aktuell werden Stadioninfrastrukturen überprüft, Ticketing- und Volunteer-Kampagnen vorbereitet und Fan-Zonen konzipiert.

Besonders hervorgehoben wird die Nachhaltigkeit: Die UEFA und der SFV betonen, dass das Turnier klimafreundlich, inklusiv und wirtschaftlich sinnvoll gestaltet werden soll.

Signalwirkung für den Frauenfußball in der Schweiz

Die EURO 2025 ist nicht nur sportlich von Bedeutung – sie soll auch ein gesellschaftliches Zeichen setzen. Der SFV plant eine breite Nachwuchsinitiative, gezielte Förderungen im Mädchenfußball sowie umfangreiche Schulprojekte.

Für die Nationalmannschaft bedeutet die Heim-EM eine einmalige Chance: Die Schweiz, automatisch qualifiziert als Gastgeber, kann vor heimischem Publikum sportlich Geschichte schreiben. Spielerinnen wie Alisha Lehmann, Coumba Sow oder Viola Calligaris gelten als Hoffnungsträgerinnen.

Der Countdown läuft

Mit noch gut einem Jahr bis zum Eröffnungsspiel laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die UEFA lobt die Zusammenarbeit mit der Schweiz – das Turnier gilt intern bereits als eines der ambitioniertesten der letzten Jahre.

Ob auch die erhoffte Begeisterung in der Bevölkerung entfacht werden kann, wird sich zeigen. Klar ist: Die Bühne steht bereit – jetzt liegt es an den Teams, den Zuschauer:innen und der Schweiz selbst, daraus ein unvergessliches Fußballfest zu machen.

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