
Britin triumphiert mit starker Finalleistung im Engadin – erstes WM-Gold für die 22-Jährige
Die britische Freeskierin Zoe Atkin hat bei der FIS Freeski-Weltmeisterschaft 2025 in Engadin (Schweiz) ihren ersten Weltmeistertitel gewonnen. Die 22-Jährige überzeugte mit einem hochklassigen letzten Lauf, für den sie von der Jury 93,50 Punkte erhielt – die höchste Wertung des Tages.
Das Niveau im Finale der Damen war außergewöhnlich hoch. Atkin legte in ihrem letzten Lauf technisch anspruchsvolle Tricks wie einen Switch Left 900, einen Cork 720 und einen stylishen Alley-Oop Flatspin 540 hin. Mit flüssiger Ausführung, exzellenter Höhe und kreativen Übergängen setzte sie sich gegen starke Konkurrenz aus den USA, China und Kanada durch.
„Ich kann es kaum fassen – das war der Lauf meines Lebens“, sagte Atkin nach dem Wettkampf. „Dass ich das hier in der Schweiz geschafft habe, macht es noch spezieller.“
Zoe Atkin, die bereits 2021 Bronze bei der Weltmeisterschaft gewonnen hatte, galt als Mitfavoritin – doch der Schritt ganz nach oben aufs Podium war kein Selbstläufer. Nach einer Verletzungspause im Jahr 2023 kehrte sie erst in der aktuellen Saison in Topform zurück.
Trainer:innen und Beobachter:innen lobten besonders ihre mentale Stärke: „Zoe fährt mit enormer Ruhe und Klarheit – sie weiß genau, wann sie attackieren muss“, so ein FIS-Kommentator.
Die WM-Wettkämpfe in Engadin wurden von Zuschauer:innen und Aktiven gleichermaßen gefeiert. Die Halfpipe war bestens präpariert, das Wetter spielte mit, und die alpine Kulisse sorgte für beeindruckende Bilder.
Der Schweizer Skiverband und lokale Organisatoren erhielten großes Lob für ein professionell aufgezogenes Event, das sportlich wie logistisch höchsten Ansprüchen genügte.