
Roger Federer ist zurück – nicht als Spieler, sondern als Trainer. Die Tenniswelt jubelt, denn eine der größten Ikonen des Sports bleibt dem Tennis erhalten.
Seit seinem offiziellen Rücktritt vom professionellen Tennis im September 2022 während des Laver Cups in London war es ruhig um Roger Federer. Zwar trat er gelegentlich in Werbekampagnen oder bei Gala-Events auf, doch sportlich blieb der Maestro im Hintergrund. Nun, fast zwei Jahre später, verkündet Federer seinen nächsten Schritt: Er wird Coach.
„Ich spüre, dass ich noch viel zu geben habe“, sagte er in einem Interview mit der Neue Zürcher Zeitung. „Ich möchte meine Erfahrung mit einer neuen Generation von Spielern teilen – und selbst weiter lernen.“
Die große Frage, die sich Tennisfans weltweit nun stellen: Wer wird von Federers Expertise profitieren? Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung, doch Gerüchte machen die Runde. Besonders heiß gehandelt werden:
- Ein Engagement beim Schweizer Tennisverband (Swiss Tennis), um junge Talente wie Dominic Stricker oder Leandro Riedi zu fördern.
- Ein exklusives Coaching-Arrangement mit einem ATP-Topspieler, möglicherweise aus dem Kreis seiner Freunde auf der Tour, etwa Alexander Zverev oder Stefanos Tsitsipas.
- Ein Mentorenprogramm für Nachwuchsspieler weltweit, das Federer im Rahmen seiner eigenen Stiftung oder in Partnerschaft mit internationalen Akademien aufbauen könnte.
Roger Federer ist nicht nur ein Rekordhalter mit 20 Grand-Slam-Titeln und 310 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. Er war über zwei Jahrzehnte ein Symbol für Eleganz, Sportsgeist und taktische Intelligenz. Genau diese Eigenschaften machen ihn zu einem idealen Coach:
- Mentale Stärke: Federer war bekannt für seine Gelassenheit in Drucksituationen – eine Fähigkeit, die er nun weitergeben kann.
- Technisches Wissen: Sein variantenreiches Spiel, besonders sein Aufschlag, seine Rückhand und sein Netzspiel, gelten als Lehrbuchbeispiele.
- Strategisches Denken: Federer verstand es meisterhaft, Gegner zu lesen und Spielverläufe zu beeinflussen.
Für den Schweizer Sport ist Federers Rückkehr ein Segen. Er könnte nicht nur die nächste Generation von Tennistalenten inspirieren, sondern auch das internationale Ansehen des Schweizer Tennis erneut stärken. Auch global wird sein Schritt als positives Signal gewertet: Große Champions können ihre Leidenschaft nach der aktiven Karriere sinnvoll weiterleben – und so den Sport bereichern.
Roger Federer beginnt ein neues Kapitel – und wir alle dürfen Zeugen sein. Als Spieler hat er Geschichte geschrieben, als Trainer könnte er nun neue Geschichten ermöglichen. Die Tenniswelt wartet gespannt.